Hundefreunde Basel,Hundefreunde-Basel,IG-Familienhund,IGF Basel-Dreiländereck, Sachkundekurse in Basel und Umgebung,Hundeschule - Hundefreunde-Basel
Spiel und Spass für Hund und Mensch
Überblick
Das Team
Kontakt
Fotogalerie
Verhaltensregeln

Verhaltensregeln

VERHALTENSREGELN IN DER ÖFFENTLICHKEIT 

  1. Kot aufnehmen: der Hundekot sollte, wenn immer möglich aufgenommen und in die von den Gemeinden aufgestellten Robidogkästen oder in den Abfallkübeln entsorgt werden. Es ist unsinnig, den Kot in Plastiksäcken aufzunehmen und diese dann einfach am Wegrand liegenzulassen oder gar ins Gebüsch zu werfen. Hundekot kann krankmachende Erreger (zB. Wurmeier) in sich haben und dem Vieh oder dem Menschen schaden.
  2. Leinenpflicht: auf öffentlichen Plätzen, Kinderspielplätzen, Schulhäusern, Parks, in Siedlungen, im Strassenverkehr und während der Brut- und Setzzeit ist auch für wohlerzogene Hunde generell Leinenpflicht. Erwachsene wie auch Kinder können Angst vor Hunden haben, diesem Umstand müssen wir als verantwortungsvolle Hundebesitzer Rechnung tragen, indem wir uns verständnisvoll und angemessen verhalten.
  3. Begegnungen mit anderen Hunden: Begegnet man einem angeleinten Hund sollte man seinen eigenen Hund ebenfalls anleinen oder zumindest unter guter Kontrolle neben sich haben. Es gibt verschiedene Gründe warum ein Hund an der Leine geführt wird è Operation, Krankheiten, er mag keine anderen Hunde, Läufige Hündin etc. Es ist eine Frage des Anstandes, dass man gleiche Bedingungen schafft.
  4. Begegnung mit fremden Hunden die mir suspekt sind: bei einer Auseinandersetzung eigener – fremder Hund n i c h t direkt eingreifen (der eigene oder der fremde Hund könnte einen selber beissen) eine bewährte Methode ist das Futterstreuen è eine Handvoll "Gudeli" dem fremden Hund vor die Nase werfen, wenn dieser frisst, mit dem eigenen Hund zügig weitergehen. Auf keinen Fall dem fremden Hund in die Augen starren – dies gilt als Bedrohung und kann von dem fremden Hund als Aggressionssignal aufgefasst werden (u.U. greift dieser sofort an), also seitlich abwenden , den Blick nach oben richten und versuchen sich ruhig zu verhalten.
  5. Begegnungen mit Spaziergängern ohne Hund, Joggern, Velofahrern usw.: auch da gilt è Hund zu mir, neben mir oder angeleint. Sich schnell bewegende Objekte können im Hund den Jagdtrieb auslösen und ihn dazu veranlassen das sich bewegende Objekt zu verfolgen. Unter Umständen kann dieses Verhalten zu einem Unfall führen. Bei Unfällen welche unser Hund verursacht, sind wir als Hundebesitzer haftbar und es können schnell einmal mehrere Tausend Franken für einen Schadenfall berechnet werden.
  6. Kleine Hunde auf die Arme nehmen: als Besitzer eines kleinen Hundes ist man manchmal versucht diesen bei Begegnungen mit grossen Hunden aus Angst auf die Arme zu nehmen. Dieses Verhalten sollte man unbedingt vermeiden, weil diese Reaktion beim grossen Hund erst recht die Neugier und den Beutetrieb weckt und ihn noch veranlasst evt. an der Person hoch zu stehen. Des weiteren sind die kleinen Hunde dann oft in der Position um von oben herab den anderen Hund anzukeifen oder zu bellen, da sie sich ja in Sicherheit bei ihrem "Chef" wähnen. Ich schütze meinen kleinen Hund indem ich mich vor ihn stelle oder ihn zwischen meine Beine nehme, und so vom grossen Hund abschirme.
  7. Füttern und streicheln von fremden Hunden: Bitte vorher immer mit dem betreffenden Hundebesitzer abklären ob dies gewünscht oder erlaubt ist.
  8. Freundlichkeit unter Hundehaltern: Bitte bleiben Sie freundlich mit anderen Hundehaltern, auch wenn sein Hund nicht 100%igen Gehorsam hat. Es kann einem selbst auch etwas peinliches passieren und es dient dem Hund und der Sache nicht, wenn wir emotional werden.
  9. Welpenschutz: Dieser "Schutz" existiert n i c h t ! Auch ein Welpe kann als Eindringling betrachtet und zum Teil massiv zurechtgewiesen werden. Es hat nichts damit zu tun, dass der ältere oder erwachsene Hund nicht gut sozialisiert oder böse ist. Welpen können nur richtiges Verhalten lernen, wenn andere Artgenossen sie lehren, wie das Ganze funktioniert (auch die Mutterhündin tut das). Es kann sein, dass bei einigen Hunden ein Welpe eine gewisse "Narrenfreiheit" geniesst, diese Regel gilt aber nicht für a l l e Hunde.
  10. Alle Rechte vorbehalten.